Einführung:
Dr. Rainer Lawicki, Sammlungsleiter Städtische Kunstsammlung,
Kunstmuseum Reutlingen
Dauer: 25.9. – 1.11.2026
Do – So 17 – 20 Uhr
Zu Gude Schaal und der Ausstellung "EigenSinn der Bilder"
Mit "EigenSinn" der Bilder" zeigt die Galerie peripherie das Werk einer Künstlerin, die zwischen norddeutscher Herkunft und schwäbischer Wahlheimat eine unverwechselbare Bildsprache entwickelt hat.
Gude Schaal (1915 – 2011) ging als Frau in einer Zeit ihren künstlerischen Weg, in der ein Kunststudium
keineswegs selbstverständlch war und fand nach ersten Arbeiten als Buchillustratorin in den 1970er Jahren zu ihrer konsequent verfolgten freien Malerei.
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Ihre Menschenbilder und Landschaften verbinden Erinnerung, innere Befindlichkeit und äußere Wirklichkeit zu stillen, eindringlichen Kompositionen. Charakteristisch ist ein ausgeprägtes Formenbewusstsein, eine feine Abstimmung von Hell und Dunkel sowie Farbklänge, die zwischen Leuchten und gedämpfter Melancholie oszillieren.
Nicht zufällig wurde Gude Schaal als „Malerin in Moll“ bezeichnet – ihre Werke tragen bei aller Farbintensität einen nachdenklichen, leisen Unterton.
Die Ausstellung lädt dazu ein, eine wichtige Stimme der südwestdeutschen Nachkriegskunst neu zu entdecken und eine Bildwelt kennezulernen, die leise beginnt und lange nachwirkt.
Ein Projekt in Kooperation mit Galerie Reinhold Maas, Reutlingen