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Der Kunstraum peripherie ist ein Kubus mit der Kantenlänge 10m. Die Form, die mittige Säule und die zwei großen Facettenfenster geben dem Raum selbst eine starke eigene Präsenz. Erbaut wurde dieser Gebäudeteil als wahrscheinlich zunächst allein stehendes Gebäude um 1867 von der „Bachnerschen Brauerei AG“ zum Betrieb eines „modernen Dampfkessels“.

Die ab 1927 auf dem Areal ansässige Möbelfirma „Beck“ zog in den Raum eine Zwischendecke ein, die 1989 beim Ausbau zum Kultur- und Gewerbezentrum Sudhaus unter der Leitung des Tübinger Architekten Luz teilweise wieder entfernt wurde. Die ursprünglichen Fenster wurden nachgebaut. So erhielt der ehemalige Kesselraum seine heutige Gestalt. Seither wird die peripherie als Kunst- und Projektraum genutzt.

Der starke architektonische Charakter der peripherie provoziert eine künstlerische Perspektive, die im gängigen Galeriebetrieb kaum stattfinden kann und sehr oft auch eine Auseinandersetzung mit dem Raum selbst wird.
Die Tatsache, dass das im Nebenraum der peripherie angesiedelte „Gemeinschaftsatelier“ in das Nachbargebäude umzog, eröffnete für die Galerie peripherie eine völlig neue Perspektive. In einem offenen Entwicklungsprozess wird in den Räumen peripherie und Werkstatt seit 2009 eine Symbiose aus Bildender Kunst und Livekultur ermöglicht und gefördert.
Der interdisziplinäre Ansatz findet seine logische Konsequenz in der organisatorischen und inhaltlichen Abstimmung der peripherie mit dem Konzept Soziokultur. Der Raum für diese „Cross Over Strategie“ gibt dem Kunstraum peripherie Raum für neue Wege.

Zur Geschichte der Galerie peripherie >>

 

 

 

 

 

 

 

 

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